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BonnNS-Gedenkstätte kann in in ehemaliges Kloster umziehen

Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft Kaiser besucht die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Die Einrichtung wird künftig in einem ehemaligen Kloster untergebracht.  (imago / Eibner)
Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft Kaiser besucht die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Die Einrichtung wird künftig in einem ehemaligen Kloster untergebracht. (imago / Eibner)

Die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus kann in einen Teil des ehemaligen Benediktinerinnen-Klosters Maria Hilf im Stadtteil Endenich umziehen.

Nach einem Bericht des Bonner "General-Anzeigers" haben der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki und Generalvikar Hofmann dem Wunsch des Trägervereins der Gedenkstätte zugestimmt. Wann der Umzug stattfinden kann, sei aber noch ungewiss, da noch viele Fragen geklärt werden und die inhaltliche wie auch finanzielle Konzeption jetzt erst in Angriff genommen werden müssten.

In der Klosteranlage ist seit 2001 ein Priesterseminar untergebracht, zuvor hatten dort Benediktiner-Nonnen gelebt. Die Nationalsozialisten hatten während des Zweiten Weltkriegs insgesamt 474 Bonner Juden in den Gebäuden interniert. Diese wurden später in Konzentrationslager gebracht und dort ermordet. Nur sieben von ihnen überlebten den Holocaust.