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BrasilienWirtschaftskrise treibt Millionen Menschen in extreme Armut

Eine schwangere Frau im Armenviertel Beco do Sururu in der Nähe der Stadt Recife, die besonders stark vom Vordringen des Zika-Virus betroffen ist. (dpa / picture alliance / Percio Campos)
Eine schwangere Frau im Armenviertel Beco do Sururu in der Nähe der Stadt Recife. (dpa / picture alliance / Percio Campos)

In Brasilien hat die seit 2014 anhaltende Wirtschaftskrise Millionen Menschen in extreme Armut getrieben.

Wie die Statistik-Behörde des Landes mitteilte, stieg die Zahl der extrem Armen von neun Millionen auf inzwischen rund 13,5 Millionen Brasilianerinnen und Brasilianer. Mehr als die Hälfte von ihnen leben im Nordosten des Landes. Die Behörde gab zudem bekannt, dass jeder vierte der insgesamt 210 Millionen Menschen in Brasilien von umgerechnet weniger als 100 Euro pro Monat lebe.

Als extrem arm gelten Menschen, die weniger als 60 Euro im Monat zur Verfügung haben. Die Statistik-Behörde vermutet, dass die Armut auch damit zu tun hat, dass viele Menschen schwarz arbeiten und weder den Mindestlohn bekommen, noch sozial abgesichert sind.