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BraunkohletagebauProtestaktion in geräumtem Dorf

Manheim am Abend - Die Häuser bleiben dunkel. Das Dorf wird umgesiedelt und viele sind bereits in andere Ort gezogen. Foto: Deutschlandradio / Alicia Lindhoff    (Deutschlandradio / Alicia Lindhoff)
Leer stehende Häuser in Kerpen-Manheim (Deutschlandradio / Alicia Lindhoff)

Braunkohlegegner sind am Rande eines Tagebaus in der Nähe von Köln in drei leerstehende Häuser eingedrungen.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich um Gebäude im Kerpener Stadtteil Manheim, die dem Energiekonzern RWE gehören. Das Dorf soll einem weiteren Abbau weichen. Die Protestgruppe hängte ein Spruchband an eine Fassade mit der Aufschrift: "Manheim lebt. Hambi bleibt". Letzteres spielt auf den Hambacher Forst an, der nach einer gerichtlichen Eilentscheidung bis auf Weiteres nicht gerodet werden darf. RWE wollte dort Bäume fällen, um den benachbarten Tagebau zu erweitern.