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BraunschweigVW-Manager im Prozess um Betriebsratsgehälter freigesprochen

Die Angeklagten stehen im Gerichtssal an Tischen vor einer holzgetäfelten Wand. Zwei von ihnen sind aus rechtlichen Gründen verpixelt. (Moritz Frankenberg/dpa)
Die vier Angeklagten - zwei von ihnen sind aus rechtlichen Gründen verpixelt. (Moritz Frankenberg/dpa)

Im Untreue-Prozess um Gehälter für Betriebsräte bei Volkswagen sind vier angeklagte Personalmanager freigesprochen worden.

Das Landgericht Braunschweig urteilte, ihnen sei kein strafbares Verhalten nachzuweisen. Die Staatsanwaltschaft hatte Bewährungsstrafen und Geldauflagen für die Angeklagten gefordert. Die Anklage hatte den Führungskräften vorgeworfen, einflussreichen Belegschaftsvertretern unangemessen hohe Bezüge genehmigt zu haben. Dadurch sei VW ein millionenschwerer Schaden entstanden.

In der Verhandlung ging es auch um die Bezüge des langjährigen Ex-Chefs der Belegschaftsvertretung, Osterloh. Er bekam in bonusstarken Jahren Gesamtvergütungen von bis zu einer dreiviertelmillion Euro. Als Zeuge im Prozess hatte er betont, er sei an keiner Entgeltfindung für seine Person beteiligt gewesen.

Diese Nachricht wurde am 28.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.