Sonntag, 16. Januar 2022

Corona-KrisenstabBreuer hält "Bollwerk" gegen Omikron für möglich

Der Leiter des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Breuer, hat sich zuversichtlich gezeigt, dass ein Bollwerk gegen die Omikron-Welle errichtet werden kann. Breuer sagte in Potsdam, die Welle sei beherrschbar. Sie werde Deutschland vermutlich für zwei bis fünf Wochen treffen, das könne man im Moment nicht genauer vorhersagen. Man könne sich aber darauf einstellen und jeder Einzelne sich vorbereiten.

15.01.2022

Generalmajor Carsten Breuer besucht das Impfzentrum in der Messe Dresden.
Carsten Breuer, Generalmajor der Bundeswehr und Leiter des Corona-Krisenstabs. (Robert Michael/dpa)
Eine der Vorbereitungen sei nach wie vor das Impfen. Das Ziel der Bundesregierung von weiteren 30 Millionen Impfungen bis Ende Januar ist für Breuer ambitoniert, aber machbar. "Nur dann, wenn man ambitonierte Ziele hat, kann man wirklich auch zu Höchstleistungen auflaufen", erklärte Breuer. Was zähle, sei "wirklich jeder Piks im Oberarm".
Wie aus dem jüngsten RKI-Wochenbericht hervorgeht, macht die Omikron-Variante des Coronavirus mittlerweile 73 Prozent der untersuchten Fälle aus und ist damit in Deutschland vorherrschend geworden.

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Diese Nachricht wurde am 15.01.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.