Samstag, 25.05.2019
 
Seit 10:05 Uhr Klassik-Pop-et cetera
Dossier: Brexit (picture alliance / dpa / Deutschlandradio / Federico Gambarini)

Am 23. Juni 2016 haben die Briten in einem Referendum für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gestimmt. Damit könnte die EU eines ihrer ältesten und mächtigsten Mitglieder verlieren - und das könnte nicht die einzige Folge sein.

29. Januar 2019 Die britische Premierministerin Theresa May spricht im britischen Unterhaus über den Brexit-Vertrag (dpa / picture alliance / Photoshot / Mark Duffy)

Brexit-VerhandlungenTiefpunkt in der Geschichte des Unterhauses

Das britische Unterhaus hat am Dienstag gegen einen harten Brexit gestimmt. Es sei ein Tag voll Heuchelei und Unehrlichkeiten gewesen, kommentiert Friedbert Meurer. Aber irgendwann werde der Zeitpunkt kommen, an dem das Unterhaus seine taktischen Manöver und Spielchen einstellen müsse.

Das Hauptgebäude der US-Notenbank (Federal Reserve) in Washington DC, USA, am 5. August 2011. (EPA / Jim Lo Scalzo)

Zins-Entscheidung der Federal ReserveSo eine Zentralbank bräuchten wir in Europa auch!

Die amerikanische Zentralbank erhöht die Zinsen und zeigt damit bemerkenswerte Unabhängigkeit, kommentiert Klemens Kindermann. Damit verschaffe sie sich mittelfristig erhebliche Vorteile für die Bekämpfung künftiger Krisen. Die Europäische Zentralbank habe hingegen zu lange mit einer Zinswende gewartet.

Brexitbeführworter und -Gegner demonstieren am 10. Dezember 2018 in London vor dem Parlamentsgebäude. (picture alliance / Zuma)

Großbritannien und der BrexitLabyrinth ohne Ausweg

Es gebe kaum noch Optionen, um zu verhindern, dass Großbritannien am 29. März 2019 ungeordnet und chaotisch aus der EU herausbreche, kommentiert der politische Analyst Lucas Grahame. Das aber dürfe nicht passieren. Die Folgen für die EU wären schwerwiegend, aber für die Briten noch wesentlich schlimmer.

Die britische Premierministerin Theresa May (dpa / Thierry Roge)

Brüssel und der BrexitDerzeit hilft nur Abwarten und Bier trinken

Auch nach diesem EU-Gipfel scheint eine Lösung beim Brexit nicht in Sicht. An Angeboten hat es Brüssel nicht fehlen lassen, meint unser Kommentator Peter Kapern. Aber der britischen Premierministerin May seien angesichts fehlender Mehrheiten daheim die Hände gebunden.

Belgien: Union Jack Flagge vor Europäischer Kommission in Brüssel.  (picture alliance / dpa )

Ein Jahr vor dem BrexitDer Irrsinn nimmt seinen Lauf

Ein Jahr vor dem Brexit habe die EU den Ausstieg der Briten höchst professionell und ungewöhnlich geschlossen gemanagt und sich längst drängenderen Themen zugewandt, kommentiert Kai Küstner. Einige Konservative auf der Insel schienen hingegen noch in einer Art "Brexit-La-La-Land" zu leben.

Weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk