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BrüsselEU-Innenminister beraten über Flüchtlingspolitik

Ein Mann steht vor einer Gruppe von Campingzelten im Regen, vor ihm eine große Pfütze. (picture alliance / dpa / Yannis Kolesidis)
In demm Flüchtlingslager bei Idomeni warten Tausende auf ihre Weiterreise. (picture alliance / dpa / Yannis Kolesidis)

Die Innenminister der EU-Staaten beraten in Brüssel über die jüngsten Vorschläge der Türkei in der Flüchtlingspolitik.

Beim Gipfel Anfang der Woche hatte die Regierung in Ankara angeboten, alle neu in Griechenland ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Dafür sollen die EU-Länder Syrer aufnehmen, die sich in der Türkei aufhalten.

In Griechenland sitzen nach Korrespondentenberichten derzeit mehr als 35.000 Migranten fest. Grund ist die Abriegelung der sogenannten Balkanroute. Ungeachtet dessen trafen auch heute weitere Menschen in dem Land ein. In dem Aufnahmelager bei Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze hat sich die Lage nach tagelangen Regenfällen verschärft. Griechische Medien berichten, mehr als 250 Menschen hätten den Ort in Bussen Richtung Athen verlassen.

Vor der türkischen Küste gab es erneut Tote bei einem Schiffsunglück. Mindestens fünf Menschen ertranken nach Angaben der türkischen Agentur Anadolu. Neun Migranten wurden demnach aus dem Meer gerettet. Die Geflüchteten sollen aus Afghanistan und dem Iran stammen.