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BrüsselStahlarbeiter demonstrieren gegen Billigimporte

Arbeiter protestieren in Brüssel gegen Billigimporte aus China (Deutschlandradio/Thomas Otto)
Arbeiter protestieren in Brüssel gegen Billigimporte aus China. Archivbild (Deutschlandradio/Thomas Otto)

In Brüssel haben tausende Stahlarbeiter aus Deutschland und anderen EU-Staaten gegen Billigimporte demonstriert.

IG-Metall-Chef Hofmann sagte auf der Kundgebung, in Europa seien hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr. Bundeswirtschaftsminister Gabriel, der seine Teilnahme kurzfristig absagen musste, erklärte, wenn die Stahlindustrie wegbreche, könnten ganze Wertschöpfungsketten verloren gehen.

Die Stahlindustrie in Europa steht durch staatlich subventionierte Billigimporte aus China unter Druck. Im Dezember muss der Volksrepublik nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO der Status der Marktwirtschaft zuerkannt werden. Dadurch würde es für die EU schwierig, die bisherigen Schutzzölle auf Billigstahlimporte aufrechtzuerhalten.