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BuchmesseBuchpreisträgerin hatte lange Scheu vor dem Schreiben

Die Autorin Inger-Maria Mahlke blickt vor der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2018 im Rathaus Römer in die Kamera. (Arne Dedert/dpa)
Die Autorin Inger-Maria Mahlke blickt vor der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2018 im Rathaus Römer in die Kamera. (Arne Dedert/dpa)

Die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2018, Inger-Maria Mahlke, hat sich lange nicht getraut, Autorin zu werden.

Zwar habe sie schon immer Schriftstellerin werden wollen, sagte sie auf dem Blauen Sofa der Frankfurter Buchmesse. Jedoch habe sie nicht gewusst, wie sie diesen Plan umsetzen solle. "Außerdem dachte ich, ich habe auch noch nicht genug erlebt."

Deshalb studierte Mahlke zunächst Jura und arbeitete an einem kriminologischen Institut. Ihrem Schreiben habe das nicht geschadet: "Das Jura-Studium hat sich in meiner Sprache niedergeschlagen." Bei juristischen Texten wie auch in der Literatur gehe es darum, präzise zu sein und alles Unnötige wegzulassen. Initialzündung, es doch als Autorin zu versuchen, sei dann ein Workshop bei der späteren Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller gewesen.