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StartseiteBücher für junge LeserDie besten 7 im Monat Juni01.06.2019

Bücher für junge Leser Die besten 7 im Monat Juni

Tiere in der Stadt, die Entstehung der Arten nach Charles Darwin: Darum geht es in neuen, herausragenden Kinder- und Jugendbüchern. Aber auch um die Kraft des Menschen, Lösungen in Krisen zu finden, um Freundschaft - und die erste Liebe.

Thomas Linden im Gespräch mit Ute Wegmann

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Ein elfjähriges Mädchen sitzt lesend auf einer Blumenwiese. (imago)
Lesen gerne - und bei schönem Juni-Wetter im Grünen noch lieber (imago)
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Alex Wheatle: "Die Ritter von Crongton" Freundschaft und Hoffnung, wo die Welt nicht heil ist

Schriftstellerin Elisabeth Steinkellner "Sehnsucht prägt, in ihrer Schwere und in ihrer Leichtigkeit"

Lustig, fantasievoll und ein bisschen wahnsinnig

Warum haben Giraffen einen langen Hals? Wieso gleichen sich Pferd, Zebra und Esel und sind doch ganz unterschiedlich? Und warum hat der Wal einen Knochen, den er gar nicht braucht? Anhand kurzer Texte, Zitate und ganzseitigen naturalistischen Illustrationen wird Darwins Theorie der Evolution vermittelt. Mit umfangreichem Glossar ein farbenfroher Spaziergang durch Welt.

Sabina Radeva: "Darwins Entstehung der Arten"
Aus dem Englischen von Stefanie Ochel
Hanser Verlag, München   

Alles begann mit dem Blumenkohl, den man wegen des Regens nicht pflanzen konnte. Dann musste ein neues Haus gebaut werden, schließlich kam das nächste Unwetter mit viel Regen. Und Mann und Frau mussten ständig Lösungen finden, bis sie mit ihrem Haus auf einem Berg standen, das Meer anschwoll und das Haus wie eine zweite Arche zu neuen Ufern segelte. Aber eines Tages schien wieder die Sonne und von Ferne ertönte ein Lachen: Das Leben ging weiter. Ein hoffnungsfrohes Bilderbuch mit viel blauer See.                                                            

Lorenz Pauli und Sonja Bougaeva (Bilder): "Alles war See"
Atlantis Verlag, Zürich       

Buchcover des besten 7 im Monat Juni (Hanser, Atlantis, Baobab, Moritz, Verlag Freies Geistesleben, Tyrolia, Antje Kunstmann)Ein Stadtbär, Indianer und die erste Liebe: Für alle Leser ist etwas dabei (Hanser, Atlantis, Baobab, Moritz, Verlag Freies Geistesleben, Tyrolia, Antje Kunstmann)

Nie vergisst der Großvater, die Uhr mit einem Schlüssel aufzuziehen, die Pendeluhr, deren Ticken das ganze Haus erfüllt. Sie sagt, wann es Zeit zum Aufstehen ist oder für den Kaffee. Und selbst nachts, wenn es still ist, begleitet sie die Familie. Als der Großvater stirbt, bleibt nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Dinge des Hauses die Zeit stehen: Die Suppe wird nicht mehr heiß, die Wäsche trocknet nicht und die Pflanzen wachsen nicht mehr. Erst als der Enkel den Schlüssel in der Jackentasche des Großvaters findet, beginnt die Welt sich von neuem zu drehen. Ein fein gezeichnetes Bilderbuch über Tod und Trauer und das Leben, das weitergeht.                                      

Samuel Castaño Mesa: "Die Uhr meines Großvaters. El reloj de mi abuelo"
Aus dem Spanischen von Jochen Weber
Baobab Verlag, Basel

Eines Tages erwacht der Bär und wundert sich, wo alle anderen Tiere sind. "Alle in die Stadt gezogen", erklärt der Habicht. »Dort gibt es beheizte Höhlen, leckeres Essen und vor allem: keine Jäger!" Das gefällt dem Bären, er wandert in die Stadt. Aber die anderen wollen ihn möglichst schnell wieder loswerden, weil er den Menschen Angst macht, das gefährdet ihr schönes Leben. Ein Bärenabenteuer der anderen Art, reich bebildert.

Katja Gehrmann: "Stadtbär"
Moritz Verlag, Frankfurt am Main        

Boaz freut sich, als Aisha in seine Klasse kommt, sie scheint eine "echte" Indianerin zu sein. Und mit Indianern kennt sich der stille Junge aus. Endlich hat er eine Freundin, eine die wirklich gut zeichnen kann. Und das ist wichtig, denn Boaz versteht ihre Sprache nicht, und sie spricht noch nicht seine. Und dann soll Boaz plötzlich eine Klasse überspringen, das geht gar nicht. Er will weiter beim Aufstellen ihre Hand halten, das ist das Größte. Boaz wird dafür kämpfen, dass er bei ihr bleiben kann. Ein Kinderbuch mit vielen "indianischen" Zeichnungen                              

Erna Sassen und Martijn van der Linden (Illustration): "Ein Indianer wie du und ich"
Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart

"Nicht die Ameise von der Zehe schnippen/nicht das Gesicht aus der Sonne drehen/nicht das Kitzeln in der Nase wegkratzen/ ... Nicht stören lassen beim Träumen" – eins der vielen Gedichte vom Flanieren und Spazieren und sich Wegträumen in die Welt. Geschichten, Sprachspiele und kleine Szenen über Tierisches und Menschliches in der Stadt, am Meer oder unter Wasser. Schwarz-weiße Bilder und farbige Doppelseiten ergänzen die poetischen Ausflüge in unsere Welt.

Elisabeth Steinkellner und Michael Roher (Illustration): "Vom Flaniern und Weltspaziern"
Tyrolia Verlag, Wien

Mo Baker streitet sich ständig mit ihrer Mutter, vor allem über ihren neuen Freund, der ein schräger Vogel und gewalttätig ist. Lichtblick in ihrem Leben sind Sam, ihr Kindheitsfreund, und ihre besten Freundinnen. Aber Sam hat jetzt eine Freundin, und die Situation mit Mutters Freund eskaliert. Ein spannender und sprachlich turbulenter Roman über ein Leben in schwierigen Verhältnissen, erste Liebe und wahre Freundschaft.

Alex Wheatle: "Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann"
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Verlag Antje Kunstmann, München

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