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StartseiteAgendaBürgerproteste gegen Asylbewerberheime09.10.2013

Bürgerproteste gegen Asylbewerberheime

Sind Flüchtlinge in Deutschland unerwünscht?

Sie fliehen aus Krisengebieten wie Somalia, Syrien, dem Irak oder dem Kongo, fliehen vor Gewalt, Unterdrückung und Hunger, und sie suchen auch in Deutschland Schutz und nach einer Möglichkeit, ein neues Leben zu beginnen. Doch tatsächlich werden sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen.

Eine Sendung von Michael Roehl (Moderation) und Petra Ensminger

Wie können Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen abgebaut werden? (picture alliance / dpa /  A. Carrasco Ragel)
Wie können Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen abgebaut werden? (picture alliance / dpa / A. Carrasco Ragel)

Die Proteste in Berlin-Hellersdorf sind nur ein Beispiel für den Widerstand, der in der Bevölkerung zum Teil recht leicht zu wecken ist. Soll ein neues Asylbewerberheim entstehen, gab und gibt es vielerorts Aufschreie: "Nein, doch nicht hier!"

Deutschland soll mehr Flüchtlinge aufnehmen, diese Forderung ist nach der Schiffskatastrophe vor Lampedusa wieder zu hören. Angesichts der Widerstände gegen Flüchtlingsunterkünfte stellt sich aber auch die Frage: Wie können Vorbehalte abgebaut werden, woher kommen sie, und wie kann man den Flüchtlingen angemessen Zuflucht gewähren? Längst klagen die Kommunen, dass sie mit dieser Herausforderung überfordert sind. Eine menschenwürdige Unterkunft bereitstellen, ein gutes Alltagsleben ermöglichen, die deutsche Asylpolitik macht das den Beteiligten nicht unbedingt leicht.

Die Teilnehmer:
- Ursula Gräfin Praschma, Bundesamt für Migration, Leiterin der Abteilung zur Durchführung von Asylverfahren,
- Rudolf Zeeb, Staatssekretär im Innenministerium des Landes Brandenburg,
- Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer Pro Asyl,
- Axel Flemming, Landeskorrespondent des Deutschlandradio in Brandenburg,
- Frank Stein, Stadtkämmerer der Stadt Leverkusen, vormals als Sozialdezernent für Flüchtlingsfragen zuständig

Hörertelefon: 00800.44644464
laenderzeit@dradio.de

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