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BulgarienRegierung erteilt endgültige Absage an UNO-Migrationspakt

Bulgarien hat einen Stacheldrahtzaun zur Flüchtlingsabwehr aufgebaut. Der Zaun ist 30 Kilometer lang. (AFP/Dimitar Dilkoff)
Zaun an einem Grenzabschnitt zwischen Bulgarien und der Türkei (AFP/Dimitar Dilkoff)

Der bulgarische Ministerpräsident Borissow hat dem UNO-Migrationspakt eine endgültige Absage erteilt.

Seine Regierung werde der Resolution in keinem Fall zustimmen, teilte Borissow in Sofia mit. Sie liege nicht im Interesse seines Landes. Neben Bulgarien wollen auch die USA, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei den Pakt nicht mittragen. Italien hat sich noch nicht festgelegt. Der Pakt soll am 10. Dezember in Marrakesch unterzeichnet werden. Ziel ist es, weltweite Standards im Umgang mit Arbeitsmigranten und Flüchtlingen festzuschreiben.