Donnerstag, 11. August 2022

Forschung
Bund fördert Anti-Corona-Nasenspray mit 1,7 Millionen Euro

Die Bundesregierung stellt 1,7 Millionen Euro für die Entwicklung eines nasalen Impfstoffs gegen Corona bereit.

04.08.2022

    Bei Dauerkonsum können Nasensprays zu gesundheitlichen Problemen führen.
    Der Impfstoff soll wie ein Nasenspray auf die Schleimhäute aufgetragen werden und dort Coronaviren bekämpfen. (imago)
    Der Impfstoff soll per Spray auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden. Forschungsministerin Stark-Watzinger sagte der "Augsburger Allgemeinen", damit könne er direkt dort seine Wirkung entfalten, wo das Virus in den Körper eindringe.
    Das Projekt der Universitätsklinik München trägt die Bezeichnung Zell-Trans. Mit dem Schleimhautimpfstoff sollen Coronaviren im Nasen-Rachen-Raum bekämpft werden, so dass sie sich dort gar nicht erst festsetzen. Damit könnte das Präparat im Idealfall nicht nur vor symptomatischen Erkrankungen schützen, sondern auch vor einer Infektion.
    Diese Nachricht wurde am 04.08.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.