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Bundesagentur für ArbeitArbeitslosenzahl kratzt an Drei-Millionen-Marke

BA-Chef Frank-Jürgen Weise sieht derzeit keine Dynamik am deutschen Arbeitsmarkt. (dpa / Jens Wolf)
Die Bundesarbeitsagentur ist zufrieden mit der Entwicklung. (dpa / Jens Wolf)

Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt hält an. Die Arbeitslosenzahl ist im März weiter gesunken. Die Drei-Millionen-Marke wurde nur knapp überschritten. Grund für den positiven Trend sind die Frühjahrsbelebung und die gute Konjunktur.

Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im vergangenen Monat 3,055 Millionen Arbeitsuchende registriert, wie die Behörde heute in Nürnberg mitteilte. Das seien 83.000 weniger als im Februar und 43.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Februar um 0,2 Punkte auf 7,1 Prozent.

BA-Chef Frank-Jürgen Weise äußerte sich zufrieden. "Im März hat sich die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt", sagte Weise. "Neben der üblichen Frühjahrsbelebung kommt auch die gute Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt an." Nachdem Arbeitslose in den vergangenen zwei Jahren wenig vom Beschäftigungsaufbau profitiert hätten, gelinge es nun wieder mehr Menschen, eine Arbeit zu finden, teilte die BA mit.

Nachfrage auf "gutem Niveau"

Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen ging die Arbeitslosenzahl laut BA um 12.000 zurück. Das ist der vierte saisonbereinigte Rückgang in Folge. Banken-Volkswirte hatten eine Abnahme um 10.000 erwartet. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg gegenüber dem Vormonat leicht auf 41,69 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie um 314.000 höher.

Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften liege "auf einem guten Niveau" und zeige "tendenziell eine leichte Aufwärtsbewegung". Im März waren 447.000 offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Das waren 4.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht seien zurzeit Arbeitskräfte im Verkauf, in der Mechatronik, der Metall-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie der Energie- und Elektrobranche. Aber auch im Verkehr, in der Logistik, im Tourismus und in der Gastronomie sowie in Gesundheitsberufen würden Mitarbeiter benötigt.

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