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Bundesbank-StudieVermögen der Bundesbürger gestiegen

Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen, aufgenommen am 03.01.2014 in Frankfurt am Main (Hessen). (picture-alliance / dpa / Daniel Reinhardt)
Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen (picture-alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Das durchschnittliche Vermögen der Privathaushalte in Deutschland ist in den vergangenen Jahren laut einer Studie der Bundesbank deutlich gestiegen.

Demnach nahm das durchschnittliche Nettovermögen der Haushalte zwischen 2014 und 2017 um rund neun Prozent zu. Besonders hohe Vermögenszuwächse konnten Besitzer von Häusern und Wohnungen verzeichnen. Dafür sind laut der Studie die anziehenden Mieten und steigenden Immobilienpreise verantwortlich. Eigentümer-Haushalte verfügten 2017 im Schnitt über 277.000 Euro. Das durchschnittliche Nettovermögen von Mieterhaushalten belief sich dagegen nur auf rund 10.000 Euro. Auch sie profitierten aber von gestiegenen Einkommen.

Weiterhin ungleich verteilt

Zudem sind die Vermögen weiterhin ungleich verteilt. So entfallen 55 Prozent des gesamten Nettovermögens auf die reichsten zehn Prozent der Haushalte. Auch zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es erhebliche Unterschiede. Westdeutsche Haushalte besitzen im Mittel vier Mal so viel wie Haushalte in den neuen Bundesländern.

Hören Sie hier auch einen Beitrag zu dem Thema aus der Sendung "Wirtschaft am Mittag" im Deutschlandfunk.