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BundeshaushaltFinanzministerium plant offenbar mit deutlich höheren Schulden

Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen, aufgenommen im Rahmen der Pressekonferenz zur Steuerschaetzung im Bundesministerium der Finanzen in Berlin, 10.09.2020 (imago/Florian Gaertner)
Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant laut dem Reuters-Bericht mit deutlich höheren Schulden. (imago/Florian Gaertner)

Bundesfinanzminister Scholz will Berichten zufolge im kommenden Jahr deutlich mehr Schulden aufnehmen als die bisher im Haushaltsentwurf eingeplanten 96 Milliarden Euro.

Wie mehrere Medien melden, summieren sich die zusätzlichen Ausgabenwünsche auf knapp 70 Milliarden Euro. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters ergeben sich diese zum einen aus Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Zum anderen würden für 2020 vorgesehene Ausgaben in das nächste Jahr verschoben. Daher werde die für das laufende Jahr bewilligte Neuverschuldung von 218 Milliarden Euro voraussichtlich bei weitem nicht ausgeschöpft, heißt es unter Berufung auf einen Vertreter der Regierungskoalition.

Der Haushaltsausschuss des Bundestags legt in seiner Sitzung Ende der Woche letzte Hand an den Etatentwurf 2021 an.

Diese Nachricht wurde am 22.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.