Mittwoch, 28. September 2022

Medienbericht
Bundesländer befürchten großes Finanzdefizit im ÖPNV

Der öffentliche Personen-Nahverkehr hat offenbar größere finanzielle Probleme als bisher gedacht.

24.09.2022

    Blick in eine Bahn: Dort sitzen Menschen mit Masken vor dem Gesicht.
    Pleite im ÖPNV - bald keine Seltenheit mehr, befürchten die Bundesländer. (imago images / brennweiteffm)
    Die Bundesländer gehen einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge davon aus, dass der ÖPNV bundesweit ein Gesamtdefizit von über 30 Milliarden Euro bis zum Jahr 2031 aufweisen könnte. Bisher hatten die Länder mit einer Finanzlücke von rund drei Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre gerechnet.
    Begründet wir das langfristige Defizit von den Bundesländern mit stark steigenden Kosten für Energie, Personal und Material. Nun sei der Bund gefordert, um das Angebot von Bussen und Bahnen aufrecht erhalten zu können, heißt es in einem gemeinsamen Papier der Länder, aus dem die Zeitung zitiert.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.