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BundesligaDeutsche Umwelthilfe: Anstieg des Umweltbewusstseins bei Fußball-Vereinen

Zwei Recylingbecher mit den Logos der Bundesligisten FC Bayern München und TSV 1860 München auf dem Rasen der Allianz-Arena in München.   (dpa/Matthias Schrader)
Umweltbecher in der Allianz Arena (dpa/Matthias Schrader)

Das Bewussstsein für Umweltschutz bei den Fußball-Bundesligavereinen wächst.

Davon ist die Deutsche Umwelthilfe DUH überzeugt, die regelmäßig Befragungen bei den Bundesligisten durchführt. Allerdings seien die Maßnahmen meist sehr niederschwellig, sagte Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft bei der DUH gegenüber der Deutschen Welle. "Viele Vereine tun sich dann leicht damit, Dinge umzusetzen, wenn man keine großen Investitionen in die Infrastruktur tätigen müsse". Als Beispiele nannte Fischer den Umstieg auf Ökostrom oder die Installation von stromsparenden LED-Lampen. Ein Gesamt-Umweltkonzept gebe es aber nicht. Auch ein Leitfaden der Deutschen Fußball Liga DFL zu umweltfreundlichem Verhalten fehle, kritisierte Fischer.

Laut DUH geht es beim Umweltschutz im Fußball im Wesentlichen um vier Themenbereiche: Verkehr und Emmission, Abfall, Wasser und Enerige. Wie die Organisation feststellte, fielen in der Saison 2918/19 in den Arenen der ersten und zweiten Bundesliga mehr als neun Millionen Einweg-Plastikbecher an. Laut einer Berechnung der Klimaberatungsagentur CO2OL im Auftrag des Deutschlandfunk entstehen an jedem Spieltagswochenende rund 7.800 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid. Hochgerechnet auf die ganze Saison müsssten mehr als zwei Millionen Bäume gepflanzt werden, um das wett zu machen.