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Bundespräsident Steinmeier"Europa steht am Scheideweg"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (picture alliance/Mohssen Assanimoghaddam/dpa)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (picture alliance/Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

Bundespräsident Steinmeier sieht die Europäische Union angesichts der aktuellen Lage auf der Welt an einem Scheideweg.

Die EU müsse angesichts diverser Krisen und Gefahren für die Demokratie mehr denn je Einheit zeigen und ambitionierte Ziele erreichen, sagte Steinmeier in Rom. Konkret gehe es darum, Europa als stärkeren Akteur zu etablieren, um "die Welt zu einem besseren Platz" zu machen. Als Beispiele nannte er den Klimaschutz, die digitale Revolution, Impfstrategien und die Rechte des Einzelnen.

Der Bundespräsident äußerte sich anlässlich des jährlichen Treffens der sogenannten Arraiolos-Gruppe, die nach einem Städtchen in Portugal benannt wurde, in dem die erste Runde dieser Art im Jahr 2003 stattfand. Teilnehmer sind die Staatsoberhäupter jener EU-Staaten, deren Präsidenten keine exekutive, sondern vorwiegend repräsentative Rollen haben.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.