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BundesregierungMeldung antisemitischer Vorfälle wird erleichtert

Abgeordnete sitzen mit der jüdischen Kopfbedeckung Kippa im Plenum im Bundestag - anlässlich der Israel-Debatte zum 70. Jahrestag der Staatsgründung  (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)
Abgeordnete sitzen mit der jüdischen Kopfbedeckung Kippa im Plenum im Bundestag (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)

Die Bundesregierung will in allen großen Städten des Landes Anlaufstellen zur Meldung antisemitischer Vorfälle schaffen.

Der Antisemitismusbeauftragte Klein sagte der Rheinischen Post, dabei gehe es auch um Vorfälle unterhalb der Strafbarkeitsgrenze - wie beispielsweise Pöbeleien, Schmierereien oder Anfeindungen. Ziel sei es zunächst, einen Überblick zu bekommen, wie viele solche Vorfälle es gebe. Es dürfe in der Gesellschaft keine Gleichgültigkeit gegenüber antisemitischen Übergriffen herrschen, so Klein. Als Vorbild nannte er die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Berlin.

Diese Nachricht wurde am 13.07.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.