Die Nachrichten
Die Nachrichten

BundestagMindestbeteiligung von Frauen in Vorständen beschlossen

Mehrere männliche und ein weibliches Vorstandsmitglied stehen in Köln auf einer Hauptversammlung zusammen auf dem Podium.  (dpa / picture-alliance)
Künftig soll es in großen Unternehmen mehr Vorständinnen geben. (dpa / picture-alliance)

In Vorständen großer börsennotierter Unternehmen in Deutschland muss ab einer Größe von vier Mitgliedern künftig mindestens eine Frau vertreten sein.

Mit den Stimmen der Koalition verabschiedete der Bundestag das sogenannte zweite Führungspositionengesetz. Bislang gab es eine verpflichtende 30-Prozent-Quote nur für Aufsichtsräte börsennotierter und mitbestimmungspflichtiger Unternehmen. Für Vorstände ist derweil keine Quote vorgesehen. Linke und Grüne hatten dies gefordert und enthielten sich deshalb bei der Stimmabgabe. FDP und AfD votierten gegen das Gesetz.

Bei Unternehmen mit einer Mehrheitsbeteiligung des Bundes soll schon in zweiköpfigen Vorständen künftig eine Frau vertreten sein.

Diese Nachricht wurde am 11.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.