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BundestagOpposition kritisiert Rentenpläne

Eine Rentnerin hält ihren Rentenbescheid in der Hand. (dpa / picture alliance / Felix Kästle)
Eine Rentnerin hält ihren Rentenbescheid in der Hand. (dpa / picture alliance / Felix Kästle)

Die Rentenpläne der Regierung sind im Bundestag bei der Opposition auf Kritik gestoßen.

Von einer Verbesserung könne keine Rede sein, sagte die AfD-Abgeordnete Schielke-Ziesing in Berlin. Sie warf der Regierung vor, die gesetzliche Rentenversicherung seit Jahren mit versicherungsfremden Leistungen zu belasten. Der FDP-Abgeordnete Vogel bezeichnete die Refom als wenig vorausschauend. Der Linken-Politiker Birkwald verwies auf das Rentensystem in Österreich, wo die Rentner viel höhere Bezüge hätten als in Deutschland. Dennoch sei das System langfristig seriös finanziert. Der Grünen-Politiker Kurth sagte, wieder einmal greife die Regierung auf Rücklagen der Beitragszahler zurück. Die Demographiereserve sei ein Trick und wenig glaubwürdig.

Zum Auftakt der Debatte hatte Bundesarbeitsminister Heil betont, das Rentenpaket bedeute Sicherheit für alle Generationen. Die Beiträge würden bis 2025 das Niveau von 20 Prozent nicht übersteigen. Das Rentenniveau soll bei mindestens 48 Prozent festgeschrieben werden.