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BundestagswahlLinke will sich nach deutlichen Wahlverlusten "neu erfinden"

Berlin: Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Susanne Hennig-Wellsow, sitzt bei der "Berliner Runde" zur Bundestagswahl. (Sebastian Gollnow/dpa-Pool/dpa)
Susanne Hennig-Wellsow bei der "Berliner Runde" (Sebastian Gollnow/dpa-Pool/dpa)

Die Linke will sich nach ihren deutlichen Verlusten bei der Bundestagswahl "neu erfinden".

Das kündigte Co-Chefin Hennig-Wellsow an. Das Ergebnis müsse als letzte Chance verstanden werden, die Partei nach vorn zu entwickeln. Ähnlich äußerte sich Spitzenkandidatin Wissler. Sie sprach von einem schweren Schlag und erklärte, die Partei müsse neu aufgestellt werden. Die Fehler lägen tiefer und seien über längere Zeit entstanden. Wissler wie auch Hennig-Wellsow waren erst im Februar als Nachfolgerinnen der Vorsitzenden Kipping und Riexinger gewählt worden. Sie erklärten, im Amt bleiben zu wollen.

Diese Nachricht wurde am 27.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.