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BundestagswahlScholz sieht Auftrag der Wähler für Ampelkoalition

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (dpa)
Nach Bundestagswahl sieht Scholz Auftrag der Wähler für Ampelkoalition (dpa)

Einen Tag nach der Bundestagswahl hat SPD-Kanzlerkandidat Scholz das Ergebnis als klaren Regierungsauftrag für eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP gewertet.

Er sagte nach Beratungen in Berlin, die Wähler hätten sehr klar gesprochen. Sie wollten die Union nicht mehr in der Regierung sehen. SPD, Grüne und FDP hätten dagegen Stimmen hinzugewonnen und sollten deshalb die nächste Regierung bilden. Man werde sich nun zügig über Gesprächsverläufe abstimmen. Die Koalitionsverhandlungen sollten schnell beginnen, betonte Scholz.

Der Grünen-Vorsitzende Habeck sagte nach Beratungen seiner Partei ebenfalls, die naheliegendste Option sei eine Ampelkoalition mit SPD und FDP. Dies schließe jedoch nicht aus, auch mit der Union zu sprechen.

Die FDP hat den Grünen angeboten, als erstes Vorsondierungen über eine mögliche gemeinsame Regierung zu führen - entweder in einer Ampelkoalition mit der SPD oder in einem Jamaika-Bündnis mit der Union. Der Vorsitzende Lindner sagte, bei allen Unterschieden gelte es zu prüfen, ob man ein fortschrittliches Zentrum einer neuen Regierung bilden könne.

Diese Nachricht wurde am 27.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.