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BundestagswahlSPD stärkste Kraft im neuen Parlament

Wahlplakate der Union mit Armin Laschet, der SPD mit Olaf Scholz, von Bündnis 90/Die Grünen mit Annalena Baerbock und der FDP mit Christian Lindner stehen einen Tag nach der Bundestagswahl in einer Reihe. (dpa/Kay Nietfeld)
Das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl ist da. (dpa/Kay Nietfeld)

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ist die SPD mit 25,7 Prozent als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen.

Die Union kommt nach deutlichen Verlusten auf 24,1 Prozent. Drittstärkste Kraft sind die Grünen mit 14,8 Prozent. Dahinter folgen die FDP mit 11,5 und die AfD mit 10,3 Prozent. Die Linkspartei erhielt zwar nur 4,9 Prozent, zieht aber durch den Gewinn von drei Direktmandaten auch mit Listenkandidaten in den Bundestag ein.

Der Südschleswigsche Wählerverband, der als Partei der dänischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Hürde befreit ist, zieht mit einem Abgeordneten in den Bundestag ein.

Die Wahlbeteiligung lag mit 76,6 Prozent auf dem Niveau der vergangenen Wahl. Der neue Bundestag hat 735 Abgeordnete, 26 mehr als bisher.

Diese Nachricht wurde am 27.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.