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Bundeswehr50 KSK-Soldaten im Visier des Militärischen Abschirmdienstes

Soldaten der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) gehen über das Kasernengelände in Calw (picture alliance/ dpa/ Franziska Kraufmann)
Soldaten der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw (picture alliance/ dpa/ Franziska Kraufmann)

Bei etwa 50 Soldaten des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr ist der Militärische Abschirmdienst seit 2017 dem Verdacht rechtsextremistischer Aktivitäten nachgegangen.

Dies geht aus dem Zwischenbericht von Generalinspekteur Zorn zur Reform des KSK hervor, der heute offziell vorgelegt wird. Fünf Soldaten wurden demzufolge aus der Truppe entlassen, 16 weitere wurden versetzt oder haben das KSK verlassen. Ein rechtsextremistisches Netzwerk, das die freiheitlich-demokratische Grundordnung beseitigen wolle, sei nicht erkannt worden, heißt es in dem Bericht des Generalinspekteurs.

Die Verteidigungsexpertin der FDP, Strack-Zimmermann, sagte unserem Hauptstadtstudio, der Zwischenbericht zum KSK enthalte zwar erste richtige Schritte. Das Kernproblem, nämlich die strukturelle Aufhängung des KSK, werde jedoch weiterhin nicht angegangen.

Diese Nachricht wurde am 24.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.