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BundeswehrKramp-Karrenbauer forderte Offiziere auf, bei Extremismus nicht wegzuschauen

Soldaten vom Informationstechnikbataillon 381 der Kurmark-Kaserne tragen bei einem Apell Sturmgewehre vom Typ G36 von Heckler und Koch (dpa/ Patrick Pleul)
Soldaten der Bundeswehr mit Sturmgewehren vom Typ G36 von Heckler und Koch (dpa/ Patrick Pleul)

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat das Führungspersonal in der Bundeswehr aufgerufen, entschieden gegen Extremismus und Verfehlungen vorzugehen.

In einer Rede in der Führungsakademie in Hamburg appellierte sie an junge Offiziere, genau hinzuschauen, konsequent zu sein und nichts zu verschweigen. Kramp-Karrenbauer verurteilte erneut die Vorfälle in Litauen, die zur Rückverlegung eines Panzergrenadierzugs von einer Nato-Mission geführt haben. Dabei sollen Soldaten auf einer Feier rechtsextreme und antisemitische Lieder gesungen haben, außerdem wird von sexueller Nötigung berichtet. Die Verteidigungsministerin betonte, solche Verfehlungen würden mit aller Schärfe verfolgt und geahndet - bis hin zur Entfernung der verantwortlichen Personen aus der Bundeswehr.

Diese Nachricht wurde am 18.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.