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BundeswehrSoldaten sollen rechtsextreme Nachrichten ausgetauscht haben

Bundeswehr-Soldaten stehen in einer Reihe, im Hintergrund ist die Reichstagskuppel in Berlin zu erkennen. (Picture Alliance / dpa / ZUMA Wire / Omer Messinger)
Bundeswehrsoldaten sollen per Internet-Chat unter anderem rechtsextreme Nachrichten ausgetauscht haben (Symbolbild). (Picture Alliance / dpa / ZUMA Wire / Omer Messinger)

Bundeswehr-Soldaten sollen in einer Chatgruppe rechtsextreme und antisemitische Nachrichten ausgetauscht haben.

Das geht aus einem Schreiben des Verteidigungsministeriums an die Obleute des zuständigen Bundestags-Aussschuss hervor, über das verschiedene Medien berichten. Die Bundeswehr hat demnach gegen insgesamt 26 Soldaten Ermittlungen eingeleitet. Bislang sei drei von ihnen das Tragen der Uniform und das Ausüben des Dienstes verboten worden, heißt es. Viele der Verdächtigen gehören den Angaben zufolge einem Versorgungsbataillon aus dem niedersächsischen Neustadt am Rübenberge an.

Zuletzt hatten immer wieder rechtsextreme Vorfälle unter Bundeswehrsoldaten für Schlagzeilen gesorgt. Zudem wurden mehrfach rechtsextremistische Chatgruppen von Polizeibeamten entdeckt.

Diese Nachricht wurde am 28.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.