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BundeswehrVerteidigungsministerium plant teure Modernisierung

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will bis 2030 für die Ausstattung der Bundeswehr 130 Milliarden Euro (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen will in den kommenden Jahren deutlich mehr in die militärische Ausrüstung der Bundeswehr investieren als bisher geplant.

Wie mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend berichten, rechnet sie mit einem Bedarf von 130 Milliarden Euro bis 2030. Das wären knapp neun Milliarden Euro pro Jahr und gut 80 Prozent mehr als derzeit vorgesehen. Zur Begründung hieß es aus dem Verteidigungsministerium, die Bundeswehr habe lange von der Substanz gelebt, die Verwaltung des Mangels müsse ein Ende haben. Den Berichten zufolge soll der Mehrbedarf nun mit dem Finanzministerium ausgehandelt werden.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Bartels, hatte in seinem Jahresbericht heute erklärt, die Bundeswehr sei personell und materiell am Limit. Die Mangelverwaltung gefährde die Einsatzbereitschaft und im schlimmsten Fall Leib und Leben der Soldaten.