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BundeswehrWehrbeauftragte sieht weiter Aufklärungsbedarf im KSK

Porträt der Wehrbeauftragen des Bundestags, Eva Högl (SPD) (picture alliance/ dpa/ Wolfgang Kumm)
Die SPD-Politikerin Eva Högl ist Wehrbeauftragte des Bundestags (picture alliance/ dpa/ Wolfgang Kumm)

Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Högl, sieht auch nach dem Abschlussbericht zum Kommando Spezialkräfte Handlungsbedarf.

Es sei eine Daueraufgabe, Vorfälle aufzuklären und die Reform des KSK fortzuführen, sagte Högl im Deutschlandfunk. Der Abschlussbericht zeige, dass ergriffene Maßnahmen wirkten. Es müsse aber disziplinarrechtlich und strafrechtlich weiter aufgeklärt werden. Sie selbst habe mit zahlreichen KSK-Soldatinnen und Soldaten gesprochen. Der Großteil von ihnen stehe auf dem Boden des Grundgesetzes und wolle auch an Reformen arbeiten, betonte die SPD-Politikerin.

Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hatte vor rund einem Jahr eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, rechtsextremistische Tendenzen innerhalb des KSK und Verstöße im Umgang mit Munition und Waffen zu prüfen und abzustellen. Laut Verteidigungsministerium setzte das KSK 90 Prozent der Auflagen um.

Diese Nachricht wurde am 10.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.