Samstag, 20. April 2024

Zwei Jahre Ukraine-Krieg
Bundesweit Kundgebungen und Gedenkgottesdienste am Jahrestag des russischen Überfalls

Anlässlich des zweiten Jahrestages des russischen Überfalls auf die Ukraine finden heute bundesweit Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen statt.

24.02.2024
    Vor dem Reichtagsgebäude haben Menschen mit Kerzen ein Friedenssymbol gebildet.
    In Berlin haben am Freitagabend mehrere hundert Menschen Kerzen vor dem Reichtagsgebäude angezündet. Anschließend zogen sie vor die russische Botschaft. (Fabian Sommer / dpa / Fabian Sommer)
    In Köln werden zu einer Solidaritätskundgebung unter dem Motto "Für die Ukraine und für den Schutz der Demokratie" mehr als 5.000 Menschen erwartet. Auch Kölns Oberbürgermeisterin Reker und der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Mützenich, nehmen daran teil. In München wird am Abend das Rathaus in den Landesfarben der Ukraine angeleuchtet. In Hamburg hat ein Verein für 12 Uhr zu einer Schweigeminute aufgerufen. Auch U-Bahnen und Busse in der Stadt sollen dann stillstehen. In Berlin, Stuttgart, Kiel, Weimar und vielen weiteren Städten sind ebenfalls Kundgebungen und Gedenkgottesdienste geplant.
    Die russische Armee hatte die Ukraine am 24. Februar 2022 überfallen. Seitdem sind nach offiziellen Angaben mehr als 10.000 Zivilisten getötet worden. Die UNO geht von einer deutlich höheren Zahl aus. Die US-Behörden schätzten die Zahl der getöteten Soldaten zuletzt auf etwa 70.000 auf ukrainischer und 120.000 auf russischer Seite. Hinzu kommen mehrere hunderttausend Verletzte. Die Armeen halten die Zahl ihrer eigenen Verluste unter Verschluss.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.