Marktplatz 05.02.2015

Cash statt Chipkarte IGel-Leistungen in der ArztpraxisAm Mikrofon: Birgid Becker

Eine Patientin wird in der Praxis eines Hausarztes (r) vor einer Reise ins Ausland von der Sprechstundenhilfe geimpft. (picture alliance / dpaweb / Klaus Rose)Reisemedizin ist eine typische IGel-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung), die der Patient selbst zu bezahlen hat. Derjenige, der eine exotische Fernreise plant kann die reisemedizinische Beratung dafür nicht der Allgemeinheit, also den Versicherten (picture alliance / dpaweb / Klaus Rose)

Für Ärzte kann es ein lukratives Zusatzgeschäft sein: Leistungen anzubieten, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. In solchen Fällen zahlt der Patient aus eigener Tasche direkt an den Arzt. Selbstzahler-Leistungen oder auch "IGel"-Angebote – in der Langfassung: "individuelle Gesundheitsleistungen" – sind jedoch umstritten.

Anhänger sehen darin einen sinnvollen Weg, ein Gesundheitsangebot auch jenseits der knappen Budgets der Krankenkassen zu ermöglichen. Kritiker sprechen von Patienten-Abzocke und von fragwürdigen Medizinangeboten, die im harmlosesten Fall überflüssig, im schlimmsten Fall aber sogar schädlich sind.

Was ist dran am "IGel"-Markt in der Arztpraxis? Worauf ist zu achten, wenn der Patient aus eigener Tasche zahlt? Das ist das Thema in unserer Sendung.

Hörerfragen sind wie immer willkommen.

Die Nummer für das Hörertelefon lautet: 00 800 – 44 64 44 64 Und die E-Mail-Adresse: marktplatz@deutschlandfunk.de

Unsere Studiogäste: 

Weiterführende Information

Empfehlungen