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CDU-ParteivorsitzMerz und Spahn wollen "Aufbruch" für die Partei

Das Foto zeigt Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit. (dpa-Bildfunk / Kay Nietfeld)
Das Foto zeigt Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit. (dpa-Bildfunk / Kay Nietfeld)

Die möglichen Nachfolger der CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer erwarten eine Klärung der Personalfragen bis zum Sommer.

Der frühere Unionsfraktionschef Merz sagte in Berlin, er werde in der kommenden Woche mit Kramp-Karrenbauer reden. Die Union brauche einen Aufbruch nach vorne. Er sei bereit, dazu seinen Beitrag zu leisten. Merz äußerte sich allerdings nicht konkret zu einer möglichen Kandidatur. Er sagte gestern bei einer Veranstaltung in Berlin lediglich, man müsse sich jetzt ein paar Tage Zeit nehmen, um über das nachzudenken, was geschehen sei.

Auch Bundesgesundheitsminister Spahn bekräftigte erneut, dass er Verantwortung übernehmen wolle. Er sagte ebenfalls in Berlin, in den kommenden Tagen und Wochen müsse die Partei entscheiden, wie CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur vergeben würden. In einem "Spiegel"- Interview rief Spahn seine Partei auf, sich von der Kanzlerin zu "emanzipieren" und die Arbeitsteilung zwischen Parteizentrale und Kanzleramt klar zu definieren. Grundsätzlich betonte er, die CDU brauche einen Versöhner an der Spitze - jemanden, der die Partei nicht spalte, sondern eine.

Als möglicher weiterer Bewerber für die Nachfolge von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer und für die Kanzlerkandidatur gilt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet.