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CDU-VorsitzMerz, Laschet und Röttgen werben bei Junger Union

Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen stehen zusammen. (dpa/Michael Kappeler)
Norbert Röttgen, Friedrich Merz und Armin Laschet stellen sich den Fragen der Jungen Union. (dpa/Michael Kappeler)

Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz haben ihre Positionen auf einer Veranstaltung der Jungen Union vorgestellt. Es war der erste gemeinsame öffentliche Auftritt der drei Wettbewerber im laufenden Wahlkampf.

Der Finanzexperte Merz sprach sich für eine Erneuerung der Generationengerechtigkeit aus. Deutschland dürfe nicht länger auf Kosten der jungen Generation leben. Für den Fall seiner Wahl kündigte Merz eine Technologie- und Gründungsoffensive an. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet verwies in seiner Bewerbungsrede auf seine Erfahrungen als Regierungschef in der Corona-Krise. Zudem gebe es in seinem Land bereits ein Digitalministerium, das er auch auf Bundesebene anstrebe. Der Außenpolitiker Röttgen erklärte, die CDU müsse weiblicher, jünger und digitaler werden. Außerdem brauche seine Partei mehr klimapolitische Glaubwürdigkeit.

Die JU-Mitglieder können nun zwei Wochen lang für ihren Favoriten stimmen. Das Ergebnis gilt als Empfehlung des Parteinachwuchses für die Wahl zum CDU-Vorsitzenden beim für Anfang Dezember geplanten Parteitag.

Diese Nachricht wurde am 18.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.