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CharlestonUS-Präsident Obama fordert Land auf, Lehren zu ziehen

Barack und Michelle Obama gehen durch den Garten des Weißen Hauses auf dem Weg zu einem Hubschrauber, der sie nach Charleston zur Trauerfeier für Clementa Pickney bringen soll. (picture alliance / dpa / Drew Angerer)
US-Präsident Obama und seine Frau Michelle vor ihrem Abflug nach Charleston. (picture alliance / dpa / Drew Angerer)

US-Präsident Obama hat die Bevölkerung aufgefordert, Lehren aus dem Massaker von Charleston zu ziehen.

Bei einer Trauerfeier im US-Bundesstaat South Carolina betonte Obama, es sei an der Zeit, sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Zu lange sei man blind gewesen vor dem, was die Waffengewalt dieser Nation zufüge. Der mutmaßliche Mörder sei aber mit seinem Vorhaben gescheitert, das Land zu spalten. Er habe nicht damit gerechnet, dass die Hinterbliebenen der Opfer mit Vergebung reagieren würden. - Vergangene Woche hatte ein 21-Jähriger aus mutmaßlich rassistischen Motiven neun Schwarze in einer Kirche in Charleston erschossen.