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ChemnitzFrühere DDR-Abschiebehaftanstalt Kaßberg wird Gedenkstätte

Sachsen, Chemnitz: Die Mauern und ein Wachtum im ehemaligen Kaßberg-Gefängnis. Mit einer Förderung in Millionenhöhe will das Land Sachsen hier den Aufbau einer Gedenkstätte fördern.  (Jan Woitas/dpa-ZB)
DDR-Abschiebehaftanstalt Kaßberg wird Gedenkstätte (Jan Woitas/dpa-ZB)

Die frühere DDR-Abschiebehaftanstalt auf dem Chemnitzer Kaßberg soll bis 2022 zu einer dauerhaften Gedenkstätte ausgebaut werden.

Bund und Land sowie die Stadt hätten zugesagt, die Kosten von rund vier Millionen Euro zu übernehmen, sagte der Vorsitzende des Vereins Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Renz. Anlass war ein Besuch der sächsischen Kulturministerin Klepsch auf der Baustelle am Gedenkort. Das ehemalige Stasi-Gefängnis galt von 1963 bis 1989 als Drehkreuz für den Freikauf von DDR-Bürgern durch den Westen. Knapp 33.000 Menschen verließen auf diesem Wege den Osten Deutschlands.