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ChileFussballverband beendet Saison wegen Unruhen im Land

Demonstranten laufen vor anrückenden Sicherheitskräften davon (AP Photo / Esteban Felix)
In Chile gibt es seit rund sechs Wochen fast täglich Proteste. (AP Photo / Esteban Felix)

In Chile, in Südamerika, ist die aktuelle Fussball-Saison vorzeitig beendet worden. Hintergrund sind die anhaltenden Unruhen im Land.

Der chilenische Fussballverband ANFP sagte alle noch geplanten Spiele ab und erklärte den aktuellen Tabellenführer "Universidad Catolica" zum Meister.

In den letzten Wochen war es auch bei Fussballspielen immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. Wegen der Krise im Land wurde auch ein Länderspiel und eine für April 2020 geplante Motorsport-Rallye abgesagt.

In Chile gibt es seit rund sechs Wochen fast täglich Proteste, die immer wieder in Gewalt umschlagen. Bisher gab es 23 Tote und mehr als 2.000 Verletzte. Am Anfang wurde nur gegen höhere Preise im Nahverkehr protestiert. Die Kritik der Demonstrierenden richtet sich jetzt aber auch gegen niedrige Löhne und hohe Kosten für Bildung und Gesundheit.

Gestern hat sich die chilenische Regierung zum ersten Mal mit Gewerkschaftsvertretern getroffen.