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ChinaAvatare als Nachrichtensprecher

Auf einem Bildschirm spricht ein computergeneriertes Abbild des realen Sprechers Qiu Hao die Nachrichten des Staatsmedium Xinhua. Das Foto stammt von der World Internet Conference in der ostchinesischen Stadt Wuzhen, nahe Shanghai. (picture-alliance / dpa / MAXPPP)
Im chinesischen Staatsmedium Xinhua moderiert ein virtuelles Abbild des Sprechers Qiu Hao die Nachrichten. (picture-alliance / dpa / MAXPPP)

Die amtliche chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua setzt zwei virtuelle Nachrichtensprecher ein.

Damit sei Künstliche Intelligenz (KI) offiziell Teil der Berichterstattung, teilte Xinhua auf der World Internet Conference in der ostchinesischen Provinz Zhejiang mit.

Entwickelt wurden die beiden virtuellen Nachrichtensprecher von Xinhua und dem chinesischen Suchmaschinenbetreiber Sogou. Mit Hilfe von KI und maschinellen Lernen hat sich ein Computerprogramm die Lippenbewegungen, Mimik und Gestik menschlicher Sprecher angeeignet und virtuelle Abbilder von ihnen erzeugt. Die sogenannten Avatare sollen auf diese Weise möglichst lebensnah wirken und nicht wie kalte Roboter, erklärte Xinhua.

Die virtuellen Sprecher sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr einsetzbar. Einer spricht Englisch, der andere Chinesisch.