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ChinaKeine konkrete Auskunft zu Liu Xia

Ein Demonstrant in Hong Kong hält ein Plakat mit einem Bild von Liu Xia, der Witwe des verstorbenen Literaturnobelpreisträgers Liu Xiaobo, hoch, darauf steht: Free Liu Xia - auf Englisch und Chinesisch (imago/ZUMA Press)
Demonstration für Liu Xia in Hong Kong. (imago/ZUMA Press)

Chinas Premier Li Keqiang hat ausweichend auf Forderungen nach einer Ausreise von Liu Xia, der Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, reagiert.

Ohne konkret auf eine Frage nach dem Schicksal der unter Hausarrest stehenden Fotografin und Dichterin einzugehen, sagte der chinesische Regierungschef in Peking, beide Seiten sprächen auch über Einzelfälle. Man versuche, mit Respekt Problemfelder aufzuzeigen und "mit gegenseitigem Verständnis zu angemessenen Lösungen zu kommen".

Die 59-jährige Liu steht seit acht Jahren praktisch unter Hausarrest in Peking, gilt als zunehmend depressiv und möchte nach Deutschland ausreisen. Die Bundesregierung hat sich mit den USA wiederholt für eine Ausreise von Liu Xia nach Deutschland eingesetzt, bisher ohne Erfolg.

Diese Nachricht wurde am 24.05.2018 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.