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ChinaUNO besorgt über Umgang mit Uiguren

Aufgenommen am 30. Juni 2013. (AFP / MARK RALSTON)
Chinesische paramilitärische Einheiten der Polizei stehen Wache im von Uiguren belebten Teil der Stadt Urumqi in der Provinz Xinjiang. (AFP / MARK RALSTON)

Die UNO hat sich besorgt über den Umgang Chinas mit der muslimischen Minderheit der Uiguren geäußert.

Es lägen zahlreiche glaubwürdige Berichte über Straflager mit etwa einer Million inhaftierter Uiguren vor, teilte der UNO-Ausschuss für die Beseitigung von Rassendiskriminierung in Genf mit. Nach Schätzungen befänden sich außerdem etwa zwei Millionen Angehörige der ethnischen Minderheit in politischen Umerziehungslagern. Unter dem Vorwand, religiösen Extremismus zu bekämpfen, habe China die gesamte Uiguren-Region Xinjiang quasi in ein geheimes Internierungslager verwandelt, sagte die Vorsitzende des Gremiums.

Menschenrechtsgruppen hatten schon zuvor über die massenhafte Internierung von Uiguren in der autonomen Region Xingjiang berichtet. Sie seien vielfach Folter und Misshandlungen ausgesetzt.