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StartseiteMarkt und Medien"CNN wird Nachrichtenagentur"06.12.2008

"CNN wird Nachrichtenagentur"

Bettina Schmieding im Gespräch mit Jim Amoss

Die US-Zeitungen stecken in einer handfesten Krise, die Auflagen sinken seit Jahren und die Anzeigen wandern ins Internet ab. Viele Blätter schrumpfen sich gesund. Zu den möglichen Sparmaßnahmen könnte auch die Kündigung des Dienstes von AP gehören.

Seit dem erfolgreichen Präsidentschaftswahljahr ist die Kasse von CNN gut gefüllt. (AP)
Seit dem erfolgreichen Präsidentschaftswahljahr ist die Kasse von CNN gut gefüllt. (AP)

AP ist die größte Nachrichtenagentur der Welt, schon 150 Jahre alt, beschäftigt über 3000 Mitarbeiter und ist sehr teuer. Billiger machen und das gleiche liefern will jetzt CNN. Die Kriegskasse des Senders ist besonders nach diesem sehr erfolgreichen Präsidentschaftswahljahr gut gefüllt. Und so will man sich den Ausflug ins Agenturgeschäft etwas kosten lassen. Schon werden Stellenangebote ausgeschrieben und sogar Kollegen von Associated Press abgeworben.

In New Orleans im Süden der USA sind wir jetzt mit Jim Amoss verbunden. Guten Morgen. Als Chefredakteur der Zeitung "Times Picayune" haben Sie bestimmt auch schon mal nachgedacht, wie man sparen kann. Wäre der CNN-Dienst etwas für Sie?

Hinweis: Das Gespräch mit Jim Amoss können Sie bis mindestens 06. April 2009 als Audio-on-demand abrufen.

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