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CO2-PreisHauseigentümer befürchten höhere Wohnkosten

Jemand dreht an einem Thermostat eines Heizkörpers. (picture alliance / dpa / Foto: Sven Hoppe)
Jemand dreht an einem Thermostat eines Heizkörpers. (picture alliance / dpa / Foto: Sven Hoppe)

Der Eigentümer-Verband Haus und Grund befürchtet erheblich steigende Wohnkosten, sollte der CO2-Ausstoß beim Heizen besteuert werden.

Verbandspräsident Warnecke sagte der Deutschen Presse-Agentur, der gleichzeitige Ausstieg aus der Atomenergie und der Kohleverstromung führe ohnehin zu massiv steigenden Preisen. Wenn nun auch noch die CO2-Besteuerung komme, werde das Wohnen für die Menschen richtig teuer. Er sprach sich für eine Beteiligung der Mieter an den Kosten der Energiewende aus. Der Mieterbund lehnt das strikt ab. Dessen Präsident Siebenkotte sagte mehreren Medien, da die Vermieter darüber entschieden, wie geheizt werde, müssten sie auch zusätzliche Kosten tragen.

Der Wirtschafts-Sachverständigenrat hatte am Freitag der Bundesregierung empfohlen, den Ausstoß von Kohlendioxid teurer zu machen, etwa durch eine CO2-Bepreisung in den Bereichen Wohnen und Verkehr. Das Gremium empfiehlt, die staatlichen Einnahmen an die Bürger zurückzugeben.