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StartseiteSport AktuellRiver Plate fühlt sich betrogen03.12.2018

Copa LibertadoresRiver Plate fühlt sich betrogen

Das Rückspiel im Finale der Copa Libertadores soll in Madrid stattfinden - River Plate fühlt sich vor der zweiten Partie gegen die Boca Juniors um sein Heimspiel gebracht.

Von Ivo Marusczyk

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Marcelo Gallardo, Trainer von River Plate (imago sportfotodienst)
Marcelo Gallardo, Trainer von River Plate (imago sportfotodienst)
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Für die Fußballnation Argentinien ist es die schlimmste Demütigung seit dem WM-Aus. Zwei argentinische Mannschaften, die alten Rivalen Boca und River, stehen im Finale der Copa Libertadores - das entspricht der Champions League in Europa. Doch der südamerikanische Verband CONMEBOL hat beschlossen, das entscheidende Finale am Sonntag im Ausland auszutragen, im Bernaubeu-Stadion von Madrid.

"Fans werden um ihr Erlebnis gebracht"

Denn der Versuch, das Rückspiel in Buenos Aires anzupfeifen, endete im Chaos. Hooligans griffen den Mannschaftsbus vono Boca Juniors an, mehrere Spieler wurden verletzt, das Spiel wurde immer wieder verschoben und letztlich ganz abgesagt. Die alte Rivalität von River und Boca führt in Buenos Aires immer wieder zu Gewaltexzessen.

Jetzt sollen die beiden Stadtrivalen also nach Madrid aufbrechen. Doch River Plate ist mit der Entscheidung immer noch nicht zufrieden und setzt seinen Protest fort. "Das ist doch eine Schande, die Fans werden um ihr Erlebnis gebracht", sagt River-Trainer Marcelo Gallardo. "Man stielt ihnen damit eine einmalige Gelegenheit."

G20-Gipfel geht und Fußball nicht?

Und in einer Stadt die den G20-Gipfel veranstaltet, müsse man doch auch das Supersuperclasico austragen können. Also im eigenen Stadion, dem Estadio Monumental von River Plate. Boca wiederum findet, dass River Plate disqualifiziert werden müsste, weil der Verein die Sicherheit im eigenen Stadion nicht garantieren konnte.

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