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CornwallHilfsorganisationen und Umweltverbände kritisieren G7-Beschlüsse

Der amerikanische Präsident Joe Biden und der britische Premierminister Boris Johnson, im Hintergrund zu sehen sind  Jill Biden und Carrie Johnson beim G7-Treffen. (Patrick Semansky/AP)
Joe Biden und Boris Johnson beim G7-Treffen (Patrick Semansky/AP)

Die Beschlüsse des G7-Gipfeltreffens im britischen Cornwall sind bei Hilfsorganisationen und Umweltverbänden überwiegend auf Kritik gestoßen.

Die Entwicklungsorganisation Oxfam erklärte, die Staats- und Regierungschefs hätten angesichts der Corona-Pandemie und der Klima-Krise "auf ganzer Linie versagt", die aktuellen Herausforderungen anzugehen. Noch nie in der Geschichte der G7 sei die Kluft zwischen deren Taten und den Bedürfnissen der Welt größer gewesen. Das Kinderhilfswerk World Vision sprach von verpassten Chancen. Die Umweltorganisation Greenpeace nannte die Beschlüsse zum Klimaschutz bei Weitem nicht ausreichend.

Die sieben wichtigsten westlich geprägten Industrienationen hatten sich bei ihrem dreitägigen Treffen unter anderem zu einheitlichen Klimazielen bekannt und einen verschärften Kurs gegenüber China beschlossen.

Diese Nachricht wurde am 14.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.