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Corona-AppMinisterpräsident Kretschmer äußert Skepsis

Berlin: Michael Kretschmer, Landesvorsitzender der CDU und Ministerpräsident in Sachsen, spricht bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des CDU Bundesvorstands im Konrad-Adenauer-Haus. (dpa / Michael Kappeler)
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (dpa / Michael Kappeler)

Der sächsische Ministerpräsident Kretschmer bezweifelt den Nutzen der geplanten App zur Nachverfolgung von Coronavirus-Infektionen.

So wie sie jetzt auf den Weg gebracht worden sei, biete die App keine ausreichende Sicherheit, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig seien dagegen der ausreichende Abstand der Menschen und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes. Die Grünen-Netzpolitikerin Rößner erklärte, die App sei kein Allheilmittel.

In Frankreich sollen ab Anfang Juni Ansteckungen mit Hilfe von Mobiltelefonen nachverfolgt werden. Kommende Woche befassen sich das Parlament und Datenschützer mit den Plänen. Ab dem 2. Juni soll die App in Frankreich zur Verfügung stehen und damit zwei Wochen vor der deutschen Entwicklung. Mit Hilfe der Bluetooth-Technologie sollen Nutzer erkennen, ob sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Voraussetzung ist, dass diese Person die Funktion ebenfalls eingeschaltet hat.