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Corona-BeschränkungenBund-Länder-Papier sieht Öffnungen in vier Schritten vor

Ein Schild mit einem Hinweis auf die Abstandsregeln steht vor einer Buchhandlung in Hamburg. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)
Coronavirus - U.a. Buchläden dürfen wieder öffnen. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Bund und Länder planen die Corona-Beschränkungen grundsätzlich bis zum 28. März zu verlängern, einzelne Öffnungsschritte sind aber vorgesehen.

Das geht aus einem Entwurf für das morgige Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder hervor. Der vierstufige Plan wurde vom Kanzleramt, dem Bundesfinanzministerium und den Ländern Berlin und Bayern erarbeitet. Demnach soll es abhängig vom Infektionsgeschehen Lockerungen etwa bei privaten Treffen geben. Zudem sollen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte bundesweit wieder öffnen. Das Papier ist dem Vernehmen nach allerdings noch nicht mit allen Länderchefs abgestimmt.

Unter anderem Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen hatten auf Lockerungen gedrängt. Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Haseloff sagte der Funke-Mediengruppe, Training in Sportvereinen in Kleingruppen müsse ebenso möglich gemacht werden, wie eine Perspektive für das Einkaufen in Kleidungsgeschäften. Ähnlich äußerte sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther im ARD-Fernsehen. Dagegen warnte Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher vor umfassenden Lockerungen.

Diese Nachricht wurde am 02.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.