Die Nachrichten
Die Nachrichten

CoronaHotelübernachtungen bleiben umstritten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) (dpa)
Angela Merkel (dpa)

Hotelübernachtungen für Familienbesuche an Weihnachten bleiben angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen umstritten.

Mit Sachsen entschied heute ein weiteres Bundesland, Hotels und Pensionen über die Feiertage für Gäste zu öffnen, die ihre Familien besuchen wollten. Sachsen weist bundesweit die höchste Rate an Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner auf. Zudem liegen dort fünf der zehn am stärksten betroffenen Landkreise. Ähnliche Entscheidungen zur Öffnung von Hotels hatten schon andere Bundesländer getroffen, unter ihnen Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin. Eine Sprecherin des Berliner Senats verteidigte die Entscheidung. Besuche von Verwandten seien nicht mit touristischen Reisen gleichzusetzen, betonte sie. Bedenken äußerte dagegen Bundeskanzlerin Merkel: In einer Video-Konferenz des CDU-Präsidiums sagte sie nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur, zwischen touristischer und privater Nutzung könne kaum unterschieden werden.

Diese Nachricht wurde am 30.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.