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Corona-ImpfungLauterbach kritisiert Aufhebung der Priorisierung in einzelnen Bundesländenr

Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte (picture alliance/dpa/Michael Kappeler)
Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte (picture alliance/dpa/Michael Kappeler)

Der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach kritisiert, dass einzelne Bundesländer die Priorisierung für Corona-Impfungen aufheben.

Dies sei bedauerlich, weil es nach wie vor einen Mangel an Impfstoffen gebe, sagte Lauterbach im Deutschlandfunk. Es bestehe die Gefahr, dass Menschen mit besseren Kontakten zu Arztpraxen bevorzugt würden. In Baden-Württemberg, Bayern und Berlin können Arztpraxen ihre Patienten ab Montag ohne Priorisierung gegen das Covid-19-Virus impfen.

Zugleich appellierte Lauterbach an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Wenn bis zu 30 Prozent ungeimpft blieben, werde es im Herbst wieder zu größeren Ausbrüchen kommen. Mutationen könnten sich dann wieder stärker verbreiten, vor allem die besonders ansteckende indische Covid-19-Variante.

Diese Nachricht wurde am 14.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.