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Corona-ImpfungVertrag für viele Bundesbehörden geplatzt

Das Gebäudes des Bundesinnenministeriums mit Schriftzug an der Fassade; schräg nach oben fotografiert. (dpa / Lukas Schulze)
Das Bundesinnenministerium in Berlin. (dpa / Lukas Schulze)

Die Impfungen in rund 20 Bundesbehörden können nicht wie geplant beginnen.

Als Grund gibt das Bundesinnenministerium nicht akzeptable Vertragskonditionen mit dem Bonner Unternehmen "BAD Gesundheitsvorsorge" an, wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichten. Konkret sei es um die Stornierungsfristen von Impfterminen gegangen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssten nun länger auf ihre betriebliche Impfung warten. Das Ministerium hatte demnach mit rund 70.000 Impfungen kalkuliert. Die Kosten hätten sich auf 36 Euro je Impfung belaufen. Es werde nun nach einer neuen Lösung gesucht, heißt es. Betroffen sind unter anderem der Verfassungsschutz und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Die BAD GmbH betreut nach eigenen Angaben in Europa 280.000 Betriebe mit vier Millionen Beschäftigten.

Diese Nachricht wurde am 08.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.