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Corona-LockerungenKritik von Linke und FDP

26.05.2020, Berlin: Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke, spricht bei einem Pressestatement vor Beginn der Fraktionssitzung der Linken im Bundestag. Foto: Michael Kappeler/dpa | Verwendung weltweit (dpa / Michael Kappeler)
Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke (dpa / Michael Kappeler)

Die Bund-Länder-Beschlüsse zu den Corona-Maßnahmen sind bei Teilen der Opposition, aber auch bei Wirtschaftsverbänden auf Kritik gestoßen.

Der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Bartsch, sprach mit Blick auf den Stufenplan für Lockerungen von einem "Corona-Irrgarten". Dies werde die Bürger und Bürgerinnen weiter verunsichern, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der FDP-Vorsitzende Lindner zeigte sich unzufrieden über das grundsätzliche Festhalten an dem Lockdown. Dabei wäre mit, wie Lindner sagte, innovativen Konzepten mehr gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben möglich. So sei ein Schnelltest pro Woche für alle Bürger zu wenig.

Der Deutsche Reiseverband erklärte, es sei inakzeptabel, dass die Branche aufgrund des Fehlens von Tests und des zu langsamen Impfprozesses gezwungen werde, weitere Monate im Lockdown zu verharren. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Wollseifer, mahnte, es müsse ein Betriebesterben auf breiter Front verhindert werden.

Diese Nachricht wurde am 04.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.